Fortschreibung der Pflege- und Entwicklungspläne im Biosphärenreservat Drömling Sachsen-Anhalt

 

 

Das Vorhaben wird im Rahmen der Verordnung (EU) 2021/2115 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2. Dezember 2021 mit Vorschriften für die Unterstützung der von den Mitgliedstaaten im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik zu erstellenden und durch den Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zu finanzierenden Strategiepläne (GAP-Strategiepläne) und des GAP-Strategieplans der Bundesrepublik Deutschland auf der Grundlage der „Richtlinie über die Gewährung von Mitteln zur Förderung von Naturschutz- und Landschaftspflegeprojekten (Naturschutzrichtlinien – GAP – SP)“ gewährt. Die Zuwendungshöhe beträgt 347.718 €. Die Realisierung des Förderprojekts findet im Zeitraum vom 1. Januar 2026 bis 31. März 2029 statt.

 

Die vorhandenen PEP „Naturpark Drömling“ mit NSG und LSG von 1996, „NSG Ohre-Drömling“ von 2007 und NSG "Klüdener Pax - Wanneweh" von 1996 sollen fortgeschrieben und harmonisiert werden. Unter Einbeziehung der Erkenntnisse aus bundesweiten Forschungsprojekten sollen die Ergebnisse der Fortschreibung der o.g. PEP vor allem dazu dienen, das Management der BRV für die Pflege und Entwicklung der Schutzgebiete im Drömling entsprechend dem aktuellen wissenschaftlichen Stand zu qualifizieren und die Anforderungen an die Nutzergruppen zu definieren. Die Ergebnisse sollen als Entscheidungsgrundlage für das Management von nutzungsabhängigen Lebensräumen, im Drömling insbesondere das Grünland und die Gewässer betreffend, dienen. Dies gilt für die Erteilung naturschutzrechtlicher Bescheide, gem. NSG-VO als Erlaubnisse früherer Nutzungstermine, von spezifischen Bewirtschaftungsformen (z.B. Düngung, Gärrestausbringung, Streifenmahd) sowie zur Beurteilung im Rahmen des Antragsverfahrens der AUKM/FNL.

Diese Maßnahmen sollen durch ÖA und Umweltbildungsmaßnahmen kombiniert werden, um eine nachhaltige Aufklärung und Akzeptanz bei Anwohnern und Besuchern des Biosphärenreservates zu erreichen. Dazu gehört eine Vorstellung der innerhalb des Projektes gewonnenen Erkenntnisse mit breiter öffentlicher Beteiligung. Darüber hinaus soll Infomaterial mit Flyern und Infotafeln erstellt werden.